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Jubiläum am Genfersee - Clubreise 2018

Oktober 2018

Der MECF feierte im 2018 sein fünfzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass liess sich unser Clubpräsident Philipp Geisser für das Wochenende vom 1. und 2. September 2018 etwas Besonderes einfallen. Und auch der von einigen Clubmitgliedern lange gehegte Wunsch nach einer Perronwanderung ging endlich in Erfüllung.

Doch schön der Reihe nach: Traditionell starten unsere Ausflüge jeweils bei einem morgendlichen Kaffee und Gipfeli im Speisewagen. So war auch für diese Reise der Treffpunkt im Speisewagen ausgemacht. Die zuerst zusteigenden Mitglieder in Gossau und Flawil mussten die Plätze frei halten, dass auch die Spätaufsteher aus Winterthur noch einen Platz an den wenigen Tischen ergattern konnten. Trotz Reservation der benötigen Anzahl Plätze blieben Diskussionen mit anderen Gästen, die ebenfalls einen Platz begehrten nicht aus. Wir liessen uns jedoch davon nicht entmutigen und genossen die Reise im ICN dem Jura-Südfuss entlang nach Lausanne. Nach zweimaligen Umsteigen erreichten wir dann zur Mittagszeit das majestätische Schloss Chillon.

Dramatische Stimmung beim Schloss Chillon zur Mittagspause.

Picknick an den Gestaden des Genfersees.

Der Blick auf die Simplonlinie durfte während der Mittagspause nicht fehlen.

Ein idealer Platz für die Mittagspause. Direkt neben dem Schloss am Ufer des Genfersees genossen wir das Mittagessen aus den Rucksäcken. Unsere kleinsten Reiseteilnehmerinnen nutzen die Pause für einen Mittagsschlag. Ob des passenden Weissweins, der von Philipp mitgebracht wurde, der Aussicht auf die Genfersee-Schiffe sowie die Züge der Simplonlinie vergassen wir beinahe, zu unserem nächsten Etappenziel aufzubrechen. Für den späteren Nachmittag waren wir in Le Bouveret auf der anderen Seite des Rhonedeltas verabredet. So machten wir uns dann zu Fuss auf den Weg. Doch bereits in Villeneuve hat ein Teil der Gruppe aufgegeben und lieber ein Dessert am See und die Schiffsreise nach Le Bouveret genossen. Die restlichen MECFler wanderten im Sauseschritt durch das Rhonedelta nach Le Bouveret.

Dampfschiff beim Anlegemanöver an der Haltestelle Schloss Chillon.

Besuch im Rundschuppen des Swiss Vapeur Parc in Le Bouveret.

Lokparade vor dem Rundschuppen.

Praktisch zeitgleich trafen dann die Wanderer und die Schiffsreisenden am vereinbarten Treffpunkt ein. Wir besuchten den Swiss Vapeur Parc in Le Bouveret. Am Eingang wurden wir vom Vereinspräsidenten, Yves Marclay, empfangen. Yves erzählte uns während eines Rundgangs durch den Park die Geschichte und die Eigenheiten desselben. Dabei hatten wir ausgiebig Gelegenheit hinter die Kulissen dieses in der Schweiz wohl einmaligen Freizeitangebotes zu schauen. So konnten wir Einsichten in die verschiedenen Depots geniessen, welche den normalen Besuchern verborgen bleiben.

Der Präsident des Swiss Vapeur Parc, Yves Marclay, weiht uns in die Geschichte und die Zukunft des Parks ein.

Neues unterirdisches Depot mit modernem Zug aus der Region.

Der Lokführer unseres Extrazuges wartet auf die Weiterfahrt mit uns.

Viel Betrieb auf verschiedenen Ebenen.

Yves fährt uns zum Depot mit den Schätzen der Vereinsmitglieder.

Prachtvolle Lokomotiven und Züge in verschiedenen Massstäben, welche alle im Swiss Vapeur Parc verkehren können.

Anschliessend durften wir mit einem Extrazug auf Entdeckungsreise durch den Park gehen. Für uns hatte ein Clubmitglied seine Dampflok angeheizt. Nach der Besichtigung des neuen Depots im jüngsten Teil der Bahnanlage, liess es sich Yves nicht nehmen, unseren Zug selbst zum Depot mit den Loks der Clubmitglieder zu fahren. In diesem letzten Depot standen die Dampfloks in den verschiedensten Massstäben und Spurweiten bereit für Ausflüge durch den Park. In manch einem von uns keimte vielleicht sogar der Wunsch nach grösseren Modellen als H0. An dieser Stelle sei Yves für die interessante Führung, während der er immer wieder seine Begeisterung für die Echtdampfmodelle aufblitzen liess, herzlich gedankt.

Das Feldschlösschen Tigerli wartet auf seinen Einsatz im Swiss Vapeur Parc.

Die Lokomotive unseres Extrazuges wird von den MECFlern bestaunt.

Entdeckung auf dem Rundgang durch den abwechslungsreichen Swiss Vapeur Parc.

Ein Bündner Reptil in der Westschweiz.

Verabschiedung von Yves Marclay.

Auf dem Dampfschiff zwischen Le Bouveret und Montreux.

Die Uhr drehte sich beim Parkaufenthalt viel zu schnell, so dass wir nach gut zwei Stunden schon wieder zum Aufbruch blasen musste. Das Schiff zurück zum Schloss Chillon erwartete uns. Vom Schloss Chillon wanderten wir dem Genfersee entlang zur Jugendherberge von Montreux, wo uns Kost und Logis für die Nacht erwarteten. Selbst die Jugi Montreux hat ein Herz für Eisenbahnfans, liegt sie doch direkt an der Simplonlinie. Zum Klang der vorbeirauschenden Züge liess sich herrlich von manchem Modelleisenbahntraum - egal ob H0 oder eine andere Spurweite - träumen.

Abendstimmung am Genfersee vor der Jugendherberge Montreux.

Gemütliche Feierabendrunde unter der Simplonlinie.

Ein prächtiger Start in den neuen Tag.

Mit dem GoldenPass Panoramic Express reisten wir von Montreux nach Zweisimmen.

Der Kopf unseres Zuges zwischen Montreux und Zweisimmen.

Am Sonntagmorgen nutzten die früher Aufgestandenen das schöne Wetter, um dem Seeufer entlang zum Bahnhof Montreux zu wandern. Die Langschläfer trafen mit dem Bus am Bahnhof ein. Der Tag versprach nach der Abreise ab Montreux nur noch wenig körperliche Ertüchtigung; die Perronwanderung hatte ihren Start am MOB-Bahnsteig. Mit dem Goldenpass Panoramic Express reisten wir über Gstaad nach Zweisimmen. In Zweisimmen stiegen wir in den Schnellzug nach Interlaken um, wo uns die nächste Perronetappe erwartete. Weiter ging es auf der Goldenpass-Route über den Brünigpass nach Luzern. Schliesslich hatten wir noch je einen Umstieg in Luzern und Zürich zu bewältigen, bevor dann die Reisegruppe ab Winterthur immer kleiner wurde. Unsere Jubiläumsreise brachte uns einen bunten Strauss an verschiedenen Eisenbahnerlebnissen und einen tollen Austausch mit Eisenbahnfreunden, welche unser schönes Hobby in einer anderen Dimension ausüben.

Metamorphose eines Bauernhofs

September 2017

Seit der Landschaftsgestaltung rund um den Bahnhof Burgfelden wird die linke Ecke hinter dem Bahnhof über der Muhrschlucht von einem Bauernhof dominiert. Dieser Bauernhof bestand lange Zeit aus zwei alten Plastikbausätzen, die nie so richtig in die schweizerische Landschaft passten. Trotz intensiver Suche nach einem stimmungsvollen Bausatz konnten wir nie ein passendes Gebäude finden.

Strassen-Baustellen Warnleuchten

Juni 2017

Strassen-Baustellen sind in der Realität meistens störend, auf der Modellbahn stellen diese aber eine willkommene Auflockerung des Asphaltbandes dar. So existierte auch bei uns seit längerem eine Baustelle auf der Strasse zum Bahnhof Wassen, wo der Graben und die Arbeiter mit Baustellen-Latten gesichert sind. Mit dem Bau der Tag-Nacht-Steuerung kam die Idee auf, die Baustelle zusätzlich mit Warnleuchten zu markieren.

Der Fahrplanbetrieb beim MECF

Februar 2017

Die Modelleisenbahn hat viele Facetten und bietet für jeden Hobby-Eisenbahner etwas Passendes. Während die einen ihren Spass haben, Züge unterschiedlichster Bahngesellschaften und Länder über die auf eine Holzplatte montierten Gleise donnern zu lassen, steht bei anderen die naturgetreue Landschaftsgestaltung im Vordergrund. Von der modellgetreuen Fahrleitung, der Hintergrundgestaltung, der lichttechnischen und akustischen Ausgestaltung bis hin zum rollenden Strassenverkehr findet man alles, was das Herz begehrt.

Bahnhofsdurchsagen: Dispras

November 2016

Wer kennt sie nicht, die freundliche Stimme aus den Lautsprechern am Bahnhof. Von den meisten kaum beachtet, werden die ankommenden Züge vom Dispras (Digitales Sprach Ansage System) automatisch und präzise ausgerufen.

Clubreise 2016: Gotthard

Oktober 2016

Auf unserer diesjährigen Clubreise reisten wir ins Tessin. Wir wollten die Gotthard-Bergstrecke vor der definitiven Inbetriebnahme des Basistunnels nochmals bei Vollbetrieb mit den klassischen IR-Zügen und den schweren Güterzügen erleben. So machte sich am Samstagmorgen, 17. September 2016, eine kleine Gruppe auf den Weg Richtung Sonnenstube. Die Reise führte uns jedoch nicht direkt ins Tessin.

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